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Tierwohl

Tierwohl
Die Niederlande nehmen in Bezug auf die Verbesserung und Weiterentwicklung des Tierwohls weltweit eine Spitzenposition ein. Auch in der Geflügelwirtschaft setzen sich alle Partner dafür ein, um in diesem Bereich große Fortschritte zu machen. Diese Zusammenarbeit ist unerlässlich, um wirklich Ergebnisse zu erzielen. Daher fördert und unterstützt 2 Sisters Storteboom seine Partner, Abnehmer und Lieferanten ausdrücklich dabei. Zusammen verbuchen wir nämlich die besten Fortschritte!

Wir möchten Sie dabei auf drei Aspekte aufmerksam machen.

  • Tiergesundheit
    2 Sisters Storteboom betreibt im Bereich Antibiotika eine äußerst stringente Politik. Wir sind der Auffassung, dass es wichtig ist, Tiermedikamente einschließlich Antibiotika verantwortungsbewusst einzusetzen, damit das Tierwohl wie auch der Schutz der Menschen heute und künftig gesichert ist.

    Bezüglich Antibiotika ist es unser erklärtes Ziel, eine Lieferkette zu schaffen, in der der Einsatz von Antibiotika auf ein Mindestmaß reduziert ist. Falls Antibiotika eingesetzt werden müssen, sollen sie nur auf tierärztliche Verordnung verabreicht werden. 2 Sisters Storteboom verwendet in ihrer Lieferkette keine Antibiotika, die von der WHO als für den Menschen von besonderer Bedeutung eingestuft wurden. Dabei handelt es sich um Cephalosporine und Fluorchinolone.

    Ein Großteil unseres Geflügels wird inzwischen ohne den Einsatz von Antibiotika erzeugt. In einem internen Programm werden weiterführende Schritte erarbeitet, die schließlich zu einer kompletten Lieferkette führen sollen, in der nur noch ausnahmsweise Antibiotika verschrieben werden.

    Mit unserer Teilnahme an einem Projekt des Innovationsnetzwerks des niederländischen Wirtschaftsministeriums machen wir deutlich, wie wichtig uns dieser Schwerpunkt ist. In diesem Projekt wird geprüft, wie eine optimal antibiotikafreie Lieferkette auszusehen hätte. Die Berichte dazu können über folgende Webseiten eingesehen werden: www.innovatienetwerk.org.
     
  • “Higher-Welfare“-Konzepte
    In Westeuropa im Allgemeinen und in den Niederlanden im Besonderen herrscht eine steigende Nachfrage nach Konzepten für höhere Tierwohlnormen. 2 Sisters Storteboom stellt sich auf diese Marktnachfrage ein und erarbeitet auf Grundlage einer strukturellen oder langfristigen Zusammenarbeit gerne passende Konzepte in diesem Bereich.

    In Zusammenarbeit mit der niederländischen Supermarktkette Jumbo wird daher das Nieuwe Standaard Kip (NSK)(Neue Normhähnchen) für Jumbo produziert. Dabei geht es um ein Hähnchen, für das bezüglich Tierwohl und Umwelt ergänzende Anforderungen gestellt werden. Wir entsprechen diesen Anforderungen, die der Abnehmer aktuell an das NSK-Hähnchen stellt, und setzen die Anforderungen in allen Gliedern der Lieferkette um.

    Innerhalb unserer Lieferkette wird auch Geflügel mit dem Tierwohl-Gütesiegel „Beter Leven“ (1 Stern) produziert. Bei dieser Art der Geflügelhaltung werden die Ställe nicht so dicht besetzt, haben die Tiere einen überdachten Auslauf und Tageslicht, und außerdem wachsen die Küken langsam.

Tierwohl in der Lieferkette
2 Sisters Storteboom widmet Tierwohl und Tiergesundheit in der gesamten Lieferkette große Beachtung. Zur Gewährleistung eines optimalen Tierwohles legen wir nicht nur großen Wert auf Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter, die mit Lebendgeflügel arbeiten und den Lkw-Fahrern, die das Geflügel transportieren, sondern findet auch regelmäßig Kontakt zu Personen statt, die mit dem Fangen und Laden der Tiere beauftragt sind sowie mit den Geflügelhaltern.

Zudem arbeiten wir in beiden Schlachtbetrieben mit modernen Betäubungssystemen. Die Tiere werden bei Ankunft in der Schlachterei direkt in den Containern betäubt, in die sie beim Geflügelzüchter geladen wurden. Dies bedeutet für die Tiere deutlich weniger Stress, da sie vor der Betäubung nicht erst aus den Containern herausgeholt werden müssen